Was passiert, wenn zwei Klassen aus Deutschland plötzlich Post von der anderen Seite der Welt bekommen? Genau das durften die 6b und 7b erleben – und zwar mit einem ganz besonderen Projekt: einem Postkartenaustausch mit einer Schule in der kanadischen Provinz Saskatchewan.
Mit viel Engagement machten sich Frau Bayrak und Ms. Cheston daran, für jede Schülerin und jeden Schüler einen persönlichen Austauschpartner zu finden. Keine leichte Aufgabe – schließlich sollte am Ende niemand ohne Brieffreund oder Brieffreundin dastehen. Doch die Mühe zahlte sich aus: Schon nach kurzer Zeit flatterten die ersten Postkarten über den Atlantik.
Die Begeisterung war groß! Plötzlich wurde Englisch nicht mehr nur im Klassenzimmer gesprochen, sondern bekam einen echten Zweck. Wer schreibt mir? Wie erkläre ich typisch deutsche Dinge auf Englisch? Fragen über Fragen – und jede Menge Motivation.
Für besonders große Augen sorgte eine unerwartete Information aus Kanada: Dort wird tatsächlich am 14. November der „Tag der Essiggurke“ gefeiert! Die deutschen Schülerinnen und Schüler konnten es kaum glauben – Essiggurken als Feiertag?
Neben solchen kuriosen Entdeckungen stand vor allem der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler lernten den Alltag ihrer kanadischen Partner und ihre Traditionen an Weihnachten.
Die Postkarten durften mit nach Hause genommen werden. So bleibt dieses kleine Abenteuer nicht nur in Erinnerung, sondern auch ganz greifbar erhalten. Fazit: Ein Projekt, das nicht nur den Englischunterricht lebendiger gemacht hat, sondern auch gezeigt hat, wie viel Spaß es machen kann, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen – oder in diesem Fall: über den Atlantik hinweg.